Donnerstag, 20. Oktober 2011


Hallo,meine Lieben,

Dies wird ein sehr langer Blog.Ich habe so viel zu berichten…
Perth Airport, 27.9.11, 4.00am

Ein komisches Gefuehl im Bauch. 363 Tage Australien, es war wunderbar, anstrengend, ich fuehle mich reifer, erfahrener und aelter. Irgendwie mag ich das und irgendwie auch nicht.
Nicht, dass ich nicht mehr die Chaos Ly bin…Chaos bin ich immer noch, nur, dass es zu einer Art Chaos- Organisiertheit geworden ist.  Irgendwie lag das vor allem auch an der Tatsache, dass ich staendig arbeiten war. Ich bin zum Beispiel in dem ganzen Jahr bei keinem Job auch nur einmal zu spaet gekommen. Schon bemerkenswert, finde ich.  Na, ausserdem habe ich natuerlich alles selber organisiert und echt viel dazu gelernt.
Ich werde Australen, vor allem aber die guten Freunde die ich hier kennengelernt habe, echt  vermissen. Aber das alles war ja erst der Anfang einer langen Reise.  Der richtige Teil faengt gerade an!
Und ich steige jetzt ins Flugzeug!

Bali, Kuta 27.-30.9.11
Aus dem Flugzeug und rein ins Chaos. Am Checkout begruesst einen schon das nette Schild “Death penalty for marihuana smuggle”…na, da freut man sich doch. Es laeuft ueberall traditionelle indionesische Musik. Ein Taxi von Denpasar nach Kuta kostet uns 50 000Rupien(Rp)(etwa 4,50 Euro). An der Strasse wird man von etwa 5 Leuten die Minute angesprochen, die einem die verschiedensten Dinge anbieten (wahlweise Sonnenbrillen, Kleider, “Taxi Taxi???? , Viagra, Magic Mushrooms oder fuer die Jungs auch ab und zu eine Frau zum mieten. ).
Wir finden ein recht guenstiges Hotel fuer 120 000Rp (3.33Euro fuer jeden von uns die Nacht). Kaltes Wasser, typisch asiatische Toilette( Loch im Boden und kein Klopapier, sondern ein Eimer Wasser) . Ich versuche mich daran zu gewoehnen und es funktioniert auch, aber mein eigenes Klopapier haben wir trotzdem immer dabei.
Kuta ist ein Touristenort, quasi “the party capital of Indonesia”. Sehr sehr viele australische Touristen, aber auch internationale Partywilde. Die betrunkenen Australier erkennt man hier in der Regel an einem Oberteil mit “Bintang”-Aufschrift. Bali ist quasi ein bisschen wie das deutsche Mallorca fuer die Australier, nur, dass es guenstiger ist.
An unserem ersten Tag in Kuta haben wir uns erstmal richtigen Luxus gegoennt. Erst sind wir in paar Stunden durch Kuta gelaufen und haben uns ein bisschen umgeschaut, dann sind wir  Essen gegangen und dann gabs fuer uns seine Massage und danach, ganz ertspannt, sind wir in eine Shisha Bar und haben einen Cocktail getrunken und eine Shisha geraucht.
Am naechsten Tag sind wir morgens indonesisch Fruehstuecken gegangen. Nasi goreng(gebratener Reis) mit kecup manis….hmmmm. Dann sind wir an den Strand gegangen. Das Strassenchaos war am Anfang schon gruselig. Die Balinesen hatten ganz schoen was zu lachen als wir veraengstigt am Strassenrand gestanden haben und versuchten, ueber die Strasse zu kommen. Am naechsten Tag sind wir dann nach Uluwatu, einem wunderschoenem Tempel an einer Klippe ganz im Sueden von Bali. Ueberall waren Affen und es war eine wunderschoene Erfahrung.
Gunung Kavi

Reisfelder Ubud
Schnecke Ubud


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Ubud

Menganan Island -tauchen

Menganan Island-tauchen

Lovina

Lovina

 Bali, Ubud, 1.10.11- 4.10.11
 Und wie in Mallorca ist es richtig schoen, wenn man erstmal von den Touri-Ecken wegkommt.Am naechsten Tag sind wir dann mit nach Ubut, einer Stadt etwas mehr in den Bergen, noerdlich von Kuta. Es ist dort etwas kuehler. Wir haben ein schoenen Homestay gefunden, 130000 Rp fuer uns drei, mit Fruehstueck und heissem Wasser.  Auch haben wir uns  Scooter gemieten, mit denen wir auch am naechsten Tag durch die Gegend gefahren sind.  Zu dem Tempel Gunung Kavi zum Beispiel, welcher im 9.Jh erbaut wurde. Der Tempel war auch echt interessant, richtig toll wurde es aber, als wir spontan einen Jungelweg entlang Wasserfaellen  gelaufen sind.
Ubud haben wir fuer vier Tage genossen(wir sind meistens mit dem Scooter zu verschiedenen Orten gefahren), dann gings weiter in den Norden nach Lovina.

Lovina, Bali, 4.-11.10.11
In Lovina angekommen und gleich ist ein Mann namens Katut auf uns zugerannt und hat uns versucht, einen Instruction-Tauchgang aufzuschwatzen. Seine nette Art und das gute Angebot brachten uns dann dazu, den Tauchgang zu buchen. Ausserdem hat er uns abends zu seiner Familie zum Essen eingeladen. Wir haben einen riesen Tunfisch gekauft und den dann ueber einem Kokusnussschalenfeuer gegrillt. Fuer mich gabs Chap Chey, einer eigentlich chinesischen, aber entzwischen in Indonesien ein oft gekochtes Gericht. So lecker!
 Am naechsten Tag sind wir dann nach Menjangan Island, erst mit dem Bus und dann mit dem Boot. Nach kurzer Einweisung ging es dann mit Taucherausruestung ins Wasser und es war wunderschoen. Es war so schoen, dass ich und Didi am naechsten Tag den Tauchkurs fuer den Tauchschein gebucht haben. Die unglaublich vielen Farben unter Wasser, die Korallen, die Stille…einfach alles…ich habe mich so wohl gefuehlt und eine neue Leidenschaft entdeckt.
Gleich am naechsten Tag ging dann auch die ersten Tauchstunden los, wie in der Schule. Lehrbuch lesen, Quize, Fragen beantworten…und dann ab ins Schwimmbecken und unter Anweisung meines Tauchinstructors Natfallsituationen simulieren.
Das war alles recht anstrengend, gerade auch, da Katut(was in balinesisch uebrigens der 4. geborene bedeutet) uns eingeladen hat in seinem Haus mit seiner Familie kostenfrei zu wohnen. Es war grossartig, sie waren so gastfreundlich, dass kann man sich in Deutschland garnicht vorstellen. Es wurde uns morgens frittierte Banane oder Bananapancake gemacht, nach dem Tauchen haben wir dann zusammen gesessen und geredet, es wurde Gitarre gespielt und dann gab es wieder Essen und wieder Essen…ich habe in Australien im Endeffekt etwas abgenommen, aber nach den letzten 3 Wochen wird das vermutlich alles wieder drauf sein, vermutlich auch plus;)
Na, am naechsten Tag sind wir wieder nach Menjangan Island gefahren  und dann ein grossartiger Moment: eine etwa 1m grosse Meeresschildkroete ist mit uns geschwommen und dann im weiten Ozean verschwunden. Ein Bild, da raubt es einem den Atem.
Am naechsten Tag sind wir an einem alten Schiffswrack tauchen gewesen. Auch wunderschoen und dann ein weitere unglaublich schoener Moment:  Ein rieeeeeesiger Schwarm aus etwa 60cm langen, grauen Fischen hat sich ueber dem Wrack versammelt. Es sah aus wie ein grau silberner Tornado.
Na, zumindest sind wir dann hineingeschwommen und ich bin umrandet von Fischen (ueber mir Fische, unter mir Fische, neben mir Fische…ich habe, egal wo ich hingesehen habe, nur Fische gesehen…!).
Abends nach dem Tauchgang habe ich meine Pruefung abgelegt…ich bin jetzt offiziell ein open water diver und kann ueberall in der Welt tauchen gehen;)Didi auch.

Lombok, Gilli Islands und Materam, 11.-19.10.11
Und dann gings auch schon wieder zwei Tage spaeter weiter. Wir liessen Bali hinter uns und es ging zu der naechsten Insel, nach Lombok. 13 Stunden spaeter erreichten wir nach einer Bemofahrt(teilweise waren in dem kleinen Minibus 19 Menschen, in Deutschland duerfte es 9Personen sein. Plus Gepaeck, viele viele Stohkoerbe  und eine Frau neben mir mit einem toten ausblutenden Huhn in einem Plastikbeutel. Definitiv eine Erfahrung….)einer 4std Faehrenfahrt und einer Autofahrt Singiggi. Nach etwas Schlaf ging es in einer weiteren Bemofahrt, einer Kutschenfahrt, einer weiteren Schiffsfahrt nach Gilli Air, einer traumhaften kleinen Insel. Umrundet von Korallenriffen,bevoelkert von Dude’s , keine Polizei, nur ein Dorfoberhaupt, der Angelegenheiten regelt. Unsere Unterkunft unser eigenes Bambushaus, wie in einem Karibik-Katalog. Auf unserem kleinem Balkon eine Haengematte. Ein Kingsize Bett fuer mich und Luke, Didi auf einer Matratze auf dem Boden.
Lovina

Vulkanquellen Lovina

Fischer Lovina

Markt Singeraja




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Die Dudes in unserem Haus waren so relaxed…unglaublich. Wir haben uns gleich mit ihnen und noch ein paar Deutschen und Schweizern  angefreundet. Jeden Abend haben wir zusammengegessen. Manchmal haben die Jungs uns dann eine Kokusnuss von der Palme geholt und da haben wir dann gesessen, ein paar Meter vom Strand entfernt.
Takka, der Besitzer des Hotels, hat sich auch mit uns angefreundet und dann hat er und die Crew fuer uns gekocht und was sie zubereitet haben laesst sich in Worten nicht beschreiben. Mit aller Muehe nicht.
Unser Leben auf Gilli Air sah eigentlich so aus…wir sind aufgestanden wenn wir und wie aufstehen fuehlten, fruehstuecken, schnorcheln, vielleicht wieder etwas essen, wen wir Lust darauf hatten.  Wir haben 2 Tage nicht einmal auf die Uhr geschaut und groesstenteils eigentlich nur eins gemacht…gechillt. Abends haben wir dann zusammen gesessen und geredet. Dann ins Bett. Wie die Koenige.
Nach ein paar Tagen mussten wir dan leider wieder los, es ging nach Materam. Takkas Familie wohnt hier und er hat uns zum Essen eingeladen.
Zwei nicht sehr ereignisreiche Tage dort, dann gings mit Bemo's  nach Kuta Lombok. Es ist hier wunderschoen...ich schreibe das naechste mal etwas mehr...heute waren wir wandern und morgen gehts mit dem scooter los;)ihr werdet es ja lesen...

Fuehlt euch gedrueckt, eure Lydia…

ps: leider kann ich gerade keine Bilder beifuegen..internet ist zu langsam;)
pss: ich habe mir in Australien ein Lippenpircing machen lassen
Elephant cave ubud

elefant cave ubud

naehe elefant cave

Faehre nach Lombok
psss: wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten. Hundert kann man gegen Bombon eintauschen;)


Freitag, 23. September 2011

Bilderbuch

kalbarri


das bin ich in ganz klein...


munrai river

native window


artie und pete, meine beiden lebsten stammkunden...


ray mein boss

corol meine chefin

kay and froggy

karl

ich und tiny

ich und les

goodbye australia

ly s abschieds-bbq
das ist nur der erste teil. der 2. kommt morgen

Mittwoch, 31. August 2011

Hallihallo ihr lieben,

es wird mal wieder zeit, es wird mal wieder zeit...
ich habe schon wieder so viele Dinge erlebt, ich versuche euch so viel wie moeglich davon zu berichten.

Nach dem ich immer mit Phil unterwegs war, hatte ich an meinen freien Tagen ganz schoen viel stress. Ich hatte einige Arztbesuche zu erledigen und musste dafer immer nach perth fahren, was ja immerhin eine 8std Busfahrt ist. Also wurde erstmal fuer eine weile nichts mit viel erleben, ich hatte genug andere Dinge um die Ohren. Aber jetzt bin ich wieder fit fuer Asien.

Das erste gechillte Wochenende hatte ich dann eigentlich erst letzte Woche. Ich bin mit Jamie, einem ganz lieben local, zu einem Golftunier gefahren. Das war erst mein zweites mal Golf, aber ich habe es eingentlich ganz gut gemeistert. Am Anfang war ich noch nicht besonders gut, aber nach dem 16. Loch und ungefaehr 9 Bier hatte ich es dann ganz dut drauf lol

Das ist naemlich das eigentlich skurrile an der ganzen Veranstaltung...es wird vor jedem Loch ein neues Getraenk aufgemacht...bei den ersten fuenf Loechern konnte ich noch mithalten, dann musste ich erstmal eine Pause machen;)
Nicht so die Locals, die feiern auch noch nach 18 loechern auf der Aftershow-Party...
Wie auch immer, es wurde in Teams gespielt und der beste Schlag in Richtung Loch genommen. Deshalb ist es auch nicht sehr aufgefallen, dass ich noch nicht so gut war, unser Team gewann naemlich...ich habe einen Hut und einen Eski, eine Kuehlbox fuer Getraenke, gewonnen. Den habe ich auch gleich weiter verschenkt, denn das brauch ich ja nicht auf meinen Reisen.

Einen Tag spaeter bin ich dann mit Dalton nach Lucky Bay gefahren, eine wunderschoene Lagune in der Naehe von Kalbarri.
Danach bin ich mit seinem Auto durch die Duenen gefahren...die Locals bringen mir hier alle ganz enthusiastisch das Autofahren bei. Wenn ich zurueck komme bin ich bereit fuer die Fahrpruefung lol
Leider konnte ich von Lucky Bay keine Fotos machen, meine Kamera ist leider kaputt. Luke hat schon eine neue gekauft, ich bin schon voll gespannt...


In Northampton gibt es 3 Pubs, in denen auch noch andere Backpacker arbeiten. Fran, meine absolute Seelenverwandte aus England; Chris, italienischer Chef; Linda, aus Ireland, und ich haben gerade in den letzten Paar Wochen viel zusammen gemacht. Jeden Sonntag war unserer traditioneller Movie & Pizza Day. Chris hat uns Pizza gebacken(ein italienischer Chef, der einen Pizza macht...was will man mehr????) und Fran hat uns mit guten Filmen ausgestattet. Ich habe mit Getraenken ausgesorgt (ich bekomme jeden Abend nach der Arbeit ein Freigetraenk. Da ich aber unter der Woche nicht trinke, haben die sich immer in meinem Schrank bis zum Sonntag angesammelt).

Letzte Woche ist Fran dann weiter gereist und gestern ist Chris nach Perth, um seinen Flug nach Italien zu kriegen. Der letzte Abend von beiden wurde von uns und den Locals gross gefeiert. Ich vermisse die beiden schon, unsere kleine Backpacker-Gruppe war irgendwie was besonderes.
Zum Glueck haben ich und Diddy aber DEN PLAN. Wenn wir zurueck in Deutschland sind, schnappen wir uns gleich unser Backpack und trampen Europa ab....besuchen all jede grossartige Menschen, die uns auf unseren Reisen begegnet sind...mal sehen, wie lange. Sicher ist, dass es uns durch die meisten Laender Europas fuehren wird...grossartig;)

Naja, mehr haben ich auch eigentlich nicht zu berichten...

;) eure ly

Donnerstag, 14. Juli 2011

na krass, wo bin ich nur gelandet...

Heho..

hach, ich habe so viele Dinge zu berichten, und ich habe gerade eigendlich gar keine Lust zu schreiben...aber es ist wohl mal wieder an der Zeit.
Also ich habe ja meinem Bus nach Northampton geschnappt und bin 500km weiter in den Norden gefahren.
Angekommen bin ich in einem verschlafenen Dorf...nur ein bisschen groesser als Ditterbach;)

Hier gibt es einen kleinen Vinnies(coole, guenstige 2.hand laeden), einen IGA(sowas wie Netto in Deutschland) joah....und das ist es auch eigentlich schon...

Laut Locals leben hier 1500Menschen, da hier aber noch kleine Gemeiden dazu gehoeren: in der "Stadt" leben nur so um die 500.

Ich arbeite in einem kleinem Motor Hotel, an der Bar. Ich bin Barmaid, Kellnerin, Rezeptionisten und nehem Wetten entgegen...ein ganz schoen vielfaeltiger Job. Das ist naemlich auch ein Wettbuero, die Australier sind ganz verrueckt nach wetten . Bei uns kann man auf Pferde- und Hunderennen wetten und nach Anlass auch auf Football-spiele.
Bin ich ganz- und garkein Fan von. Manche gewinnen zwar auch manchmal 1000$, aber im grossen und ganzen verlieren die meisten krass hohe betraege...die meisten sind Stammgaeste und jeden Tag da. Der groesste Abhaenge ist mein Chef. Carol und Ray sind die Besitzer der Motels. Beide echt lieb. Ray ist bloss halt echt anstrengend, gerade am Anfang. Er ist halt abheangig nach Wetten und seine Laune schwankt je nachdem, wie viel er gewinnt oder verliert.

Aber trotzdem sind die beiden "lovely people"...

Essen und Unterkunft sind umsonst, und was fuer ein Essen ich bekomme....soooo geil;) jeden Tag Restaurantessen....wenn ich hier noch drei Monate bleiben will, nehme ich bestimmt 5kilo zu lol
naja, aber ich bewege mich ja auch viel...ich renne den ganzen Tag rum und so...also das wird schon ok sein.

Irgendwie ist alles hier zwischem echt cool und echt scheisse. Ich vermisse meine Jungs und es flirten mich den ganzen Tag die alten Junggesellen an. Wirklich, das ist echt krass. An meinen ersten Tagen kamen gleich die ersten Typen vorbei und bieten mir Sachen an wie mich rumzufahren und mir Sachen zu zeigen. Das ist ja echt total cool, und ich habe das auch gleich angenommen, aber das es nicht nur darum geht war dann auch ziemlich schnell klar. Und ist schon echt nervig, wenn sich ein 45 jaehriger an einen ranschmeisst und sogar fragt, ob man bei ihm diese Nacht schlafen will. Ein bisschen abartig.

Naja. Aber all das ist vergessen an meinen freien Tagen. Ich habe naehmlich Phil kennen gelernt, ein ganz lieber Typ aus einem anderen Dorf hier. Er ist zwar auch ende dreissig, aber wir haben uns ganz schnell am Anfang daruaf geeinigt, dass das nur eine ganz tolle Freundschaft werden kann..und genau das ist es jetzt schon. An meinen freien Tagen holt er oder Aaron, seine beste Freundin, mich immer ab und wir machen tolle Sachen. WAS FUER TOLLE SACHEN!!!!!

An meinen ersten beiden Tagen sind wir mit dem Quad(hier hat fast jeder sein eigenes Quadbike) durch die Duennen gefahren. In Horroks(ein kleines Dorf direkt am Meer) starten kilometerlange Sandduenen. Wir sind da mit dem Quad durchgeheitzt(ja, ICH hatte mein eigenes Quad, man, war das cool).


Oben auf den Duenen hatten wir eine wunderschoene Sicht auf das Meer und im Hintergrund lagen Salzseen, dessen Bakterien Beta Carotin produzieren,weshalb der See rot ist. Aaron ist Meeresbiologin und ich nutze ihr Wissen auch die ganze Zeit aus und frage ganz viele Fragen ueber verschiedene, dinge, die mir hier so auffallen;)

Den Tag danach sind wir Flusskrebse fangen gegangen. Einmal im Jahr verlassen sie naehlich das Flussbett und wandern in den Indischen Ozean. Wir haben so viele Krebse gefangen, dass wir einige wieder zurueck werfen mussten.
Phil mit Crayfish(Flusskrebs)

Die Woche darauf sind wir dann mit dem Boot rausgefahren und wollten fischen gehen. Leider war es sehr windig und sehr kalt, deshalb sind wir nur mit dem Boot rausgefahren und haben die Landschaft vom Meer aus angeschaut. Dann sind aber ploetzlich ganz viele(ungefaehr 10) Delfine um uns rum geschwommen und sind aus dem Wasser rausgesprungen und haben uns auf unsrem Weg nach Hause gesellschaft geleistet. Die Fotos sind alle auf Phils Camera, aber ich lade die demnaechst mal hoch...einzigartige Momente....

Am Abend sind dann Aaron und Anthony vorbei gekommen und wir haben zusammen Sushi gemacht und DVDs angeschaut...
Am naechsten Tag haben wir uns wieder die Quads geschnappt und sind an der Kueste entlang geduest. Aaron und Puppet sind mitgekommen, spaeter dann aber wieder umgekehrt, weil es zu kalt fuer sie war;)
Wir sind dann die Cliffs hoch geklettert und da die wildblumen-saison langsam startet hatten wir nicht nur einen unglaublich schoenen Blick auf den Ozean, sondern auch ein Meer aus Wildblumen hinter uns...wicked;P



Da sind wir hoch!

Puppet und Aaron

Oben angekommen


so steil gehts runter


Die Australier nennen die Seegras-baelle  Walscheisse lol
Wir haben einen Seegrasmann daraus gebastelt,
ich wollte Phil zeigen, wie man einen Schneemann baut;)
 


Naja, ich bin dann wieder ins Motel...arbeiten,arbeiten,arbeiten

und die Woche darauf hat mich Phil wieder abgeholt und wir sind wieder mit dem Boot raus gefahren und sind diesmal wirklich fischen gegangen. Es war ein wunderschoener Tag, die Sonne war soooo warm, kaum Wind, Meer sehr still...perfekt zum fischen. Ich habe erst meine Fishinglicense gemacht und jetzt darf ich offiziell in westaustralien ueberall Hochseefischen gehen;)
Auf jeden fall sind wir los gefahren und ein Wal hat genau an dem Punkt rumgechillt, wo wir fischen wollten. er ist nur zwei mal um uns rumgeschwommen und dann Richtung Norden weiter gezogen. Er war so um die 18 Meter....3 mal so lang wie unser Boot, zwei mal so breit;)

Dann haben wir die Angeln fertig gemacht und kaum hatte ich meine Angel im Wasser, hat auch schon ein 40cm pink Snapper angebisschen;) Ich hatte an dem Tag naehmlich sowieso total viel glueck, denn direkt danach hat ein 80cm und 45kg schwerer dhufish bei mir angebissen. der war so schwer, ich konnte ihn nur mit phils hilfe aus dem Wasser ziehen! Direkt dannach hatte ich einen Stachelrochen an der Leine, einen richtig grossen sogar. Phil hatte dann endlich auch Gluck und hat einen kleinen dhufish gefangen, der war so um die 40cm. Leider war das unter dem Mindesmass, deshalb mussten wir ihn wieder zurueck werfen...

Pink Snapper

Stachelrochen

Ich und mein Monster



Und in dem selben Moment, als wir den Fisch wegschwimmen sahen, bemerkte Phil, dass drei RIESIGE Wale direkt auf uns zuschwammen. Er hat sich direkt seine Camera geschnappt um alles auf Video aufzunehmen!!!ich lade das Video demnaechst mal hoch, denn das ist ein Moment, denn ich kaum beschreiben kann. Die Wale schwimmen auf uns zu, springen 4m vor unserem Boot aus dem Wasser und tauchen dann unter unserem Boot drunter. Mann, ich war irgendwas zwischen veraengstigt, dass sie unser Boot treffen, und absolut begeistert von der Naehe der Wale. Sie sind nur 40-50cm unter unserem Boot getaucht und ihre Flosse haette unser Boot einfach zum umfallen bringn koennen, aber sie waren zum Glueck gnaedig mit uns;) Jeder dieser Wale war 4 mal groesser als unser Boot, mindestens zwei mal so breit....unvorstellbar!!!

Naja, zum Schluss habe ich dann noch einen Hai gefangen...nur einen kleinen, aber der war auch schon so um die 1.5 Meter;) Vielleicht sehe ich demnaechst noch einen groesseren, ich werde euch die Bilder zeigen;)

Also, das waren mal wieder ganz schoen viele Infos, liebe Gruesse, eure LY
Ich denke, vielleicht schreibt Luke demnaechst auch mal einen Blog, er ist naemlich noch in Perth und bei ihm gehen auch son paar dinge;)

ps: Die Bilder von Delfinen und walen und die Videos lade ich demnaechst mal hoch, ich habe gerade nicht so die Zeit