Tag 3
Hallo an alle Frühlings-quaker,
ich bin geplättet und gebügelt von all den unglaublich tollen Eindrücken hier in Melbourne.
Also, hier eine Beschreibung von meinen ersten paar Tagen:
Ich bin am Donnerstag total kaputt in der City gelandet und mit dem Skybus zu meinem Hostel gefahren.
Es war toll Luke zu sehen, aber ich habe ziemlich schnell eines gemerkt:
mein Englisch ist wesentlich schlechter, als ich es eingeschätzt hätte.
Die meisten Leute in dem Hostel waren auch Backpacker und kamen aus England, Irland, Kanada oder waren „Ossis“(so nennen sich die Australier selber). Die verschiedenen Dialekte haben mich gerade am Anfang echt ziemlich überfordert und habe im Grunde meistens nur cirka die Hälfte verstanden. Ich hab versucht, Luke die wichtigsten Sachen regeln zu lassen, denn ich war wirklich sehr unsicher beim reden.
Luke, der ja einwandfrei Englisch spricht, hatte natürlich schon nach 2 Tagen richtig Glück und hat einen Job gefunden, der ihm praktisch zugeflogen ist. Er hat am Wochenende Hautcreme auf einer Gartenmesse verkauft(*lach*)... war wirklich erstaunlich, was das Produkt laut Hersteller alles konnte....es kann die Haut angeblich sogar bei radioaktiver Verstrahlung reparieren (aber kümmert man sich da nicht lieber um die Organe, als sich über die Haut Gedanken zu machen???).
Also während Luke auf der Messe Creme an den Mann/Frau brachte, schaute ich mir am Freitag, dem ersten Tag, die City an. Ich schnappte mir im Hostel einen Stadtplan und lief trotzdem eher planlos durch die Innenstadt. Melbourne ist wirklich eine schöne Stadt, wenn sie auch auf den ersten Blick für mich etwas steril wirkte. Aber bei meinen weiteren Erkundungsreisen stellte ich fest, dass das nicht stimmt. Melbourne hat einige alternative Stadtteile und ich freue mich schon richtig drauf, sie zu erkunden^^
Am zweiten Tag war ich echt müde, denn der Jetlag hat bei mir voll zugeschlagen. Auch gerade sitze ich hier im Dunkeln und kann nicht schlafen. Ich wache jede Nacht um 1 Uhr auf und dann kann liege stundenlang wach. Direkt in der ersten Nacht bin ich dann also aufgestanden und in den großen Hostelraum gegangen, um ein paar Emails abzuschicken. Da habe ich dann zum ersten mal Morry getroffen, der Freitag-/ Samstag-/Sonntagnacht in dem Kings- Hostel an der Rezeption arbeitete.
Wir hatten echt tolle Abende und haben uns draußen hingesetzt und gequatscht.
Nach einigen Tagen muss ich feststellen:
mein Englisch wird rasend schnell besser. Ich habe mir einen Block gekauft, wo ich mir den ganzen Tag meine neu gelernten Vokabeln aufschreibe.
Jeden Abend lasse ich mich von Luke abfragen und ich merke, dass ich mir die Vokabeln echt fix einpräge...
Ich lerne viele andere Leute kennen, es sind auch einige Deutsche da.
Ich vermisse zwar alle, aber am meisten freue ich mich, dass ich hier bin...es ist wunderbar...
Lebe Grüße,
die Froschkönigin:P
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