Montag, 16. Januar 2012

Malaysien, Vietnam, Cambodia, Laos,Indien



Jaja...ich weiss...ich habe es ein bisschen schleifen lassen... aber waehrend ich, Diddy und Luke reisten, hatte ich fast nie Zeit fuer irgendwas. Gerade ueber die letzten 2 Monate sind wir „hardcore“ gereist. Jeden Tag stand was anderes auf dem Plan. 
Wenn wir nicht gerade in nem Bus oder Zug sassen (...40std unterwegs von Vang Vieng( Laos) nach Siem Riep(Cambodia) ...30std unterwegs von Hanoi(Vietnam) nach Luang Prabang(Laos)...35std im Zug von Hoh Chi Minh City nach Hanoi(in Vietnam)....) dann sind wir jeden Tag unterwegs gewesen. Jeden Tag stand was auf dem Programm, ob’s Touren waren, die wir gebucht hatten oder selbst organisierte Dinge.
Ich ordne unsere Erlebnisse mal nach Laendern. Dies wird bestimmt wieder einganz schoen langer Blog, aber ich bins euch schuldig, ich habe so lange nicht berichtet, was passiert ist.

Ich beende nur zuerst unsere Erlebnisse in Indonesien.

Wir haben Materam verlassen, das Essen mt Takkas Familie war sehr lecker und wieder mal haben wir festgestellt...Indonesier sind sehr gastfreundlich. Zwei Tage spaeter sind wir nach Kuta Lambok gefahren und direkt am naechsten morgen wandern gegangen. Wir sind einen kleinen Vulkan hochgewandert....da es aber nach kurzer Zeit so um die 40grad war, hatten wir ganz schoen zu kaempfen, da hoch zu kommen. Als wir jedoch oben waren(komplett verschwitzt und alles Wasser war alle), aben wir einen Kokusnussbaum gefunden und uns eine Kokusnuss aufgemacht und sie dann getrunken.

Den folgenden Tag sind wir zurueck nach Bali, Lovina, gefahren, zu der Hindu-Zeromonie. Das war absolut interessant. Wir haben uns einen Sarong angezogen, die traditionelle Kleidung in Bali, und haben dann unseren Obstkorb, den wir als Geschenk fuer Katuts Familie gekauft haben, an die Goetter geopfert. Zum Glueck darf Mann/Frau den Obstkorb danach wieder mitnehmen. Bei der Opfergabe haben wir uns mit Wasser betroepfelt und uns nassen Reis an Stirn und Dekoltee geklebt. Die Familie hatte vorher schon ein Schwein nach einem speziellen Ritual getoetet(leider musste ich feststellen, dass es nach muslimiescher Art getoetet wurde, kurz: Kehle durchgeschnitten und ausbluten lassen. Bin ich strikt dagegen!)und dies wurde dann als weitere Opfergabe benutzt.


Priester sendet Wuensche an die Goetter

Mo singt zu den Goettern, um fuer gutes Glueck zu bitten



Die Familien hatten ausserdem wochenang daran gesessen, Girlanden und Koerbchen aus Blaettern und getrocknetenBlumen zu machen. Die wurden dann den Tag davor mit Obst, Eiern, Blumen , toten Tieren und vielen anderen Dingen gefuellt, was stundenlang dauerte, weil die Masse an Koerbchen schlichtweg unglaublich war. Am Tag der Zeremonie wurde dann der Zeremonieplatz schnell errichtet, er bestand aus einer auf dem Boden ausgelegten Plane und einem Blaetterdach. Die Opfergaben, sowie Raeucherstaebchen und alles andere wurde nach einem gewissen Muster verteilt. Der Priester und seine Frau haben dann mit allen anderen traditionelle Lieder gesungen um mit den Goettern zu kommunizieren. Die Zeremonie ging etwa 2 std, dann sind alle das Schwein essen gegangen. Es war wunderbar tolle Erfahrung, von der ich ungaublich froh bin, dass unser Freund Katut und seine Familie uns all das gezeigt haben.
Den folgenden Tag sind ich und Luke noch mal wandern gegangen, abends haben wir unsere letzte Zeit mit der Familie genossen, dann gings mit dem Auto nach Denpasar , Bali, und mit dem Flugzeug nach Kualur Lumpur.


Malaysien, Kualur Lumpur, 28.10.11-

In Malaysien angekommen sind wir in das erste Hostel. Kualu Lumpur ist fuer uns eine ziemlich teure Stadt. Unser eigentlicher Plan war ja durch Malaysien hoch nach Thailand zu fahren, von dort nach Laos und dann nach Cambodia. Da in Thailand aber zu dem Zeitpunkt (-und auch den folgenden Monat-)Ueberschwemmungen herrschten und gerade im Norden keine Chance zum reisen war, mussten wir unseren Plan aendern...und wir sind zur vietnamesischen Botschaft in Kualur Lumpur um unser Visa fuer Vietnam zu beantragen, was uns 100$ kostete und der Flug nochmal 120$ pro Nase, was Ausgaben waren, mit denen wir nicht gerechnet hatten. In Kualur Lumpur haben wir uns die Patronas Towers angeschaut und verschiedene Maerkte. Wir haben auch noch einige Dinge gekauft, die wir brauchen, wodurch wir unsere Tage in Kualur Lumpur gut ausnutzten. Ausserdem waren wir noch in dem Batu-Cave, was ein Hindu-Tempel in einer grossen geschmueckten Hoehle ist. Davor steht ein riesengrosse goldene Statue und verschiedene andere Figuren aus der Hindu-Religion(wie Hanuman, Shiva und Ganesh). Um in die Hoehle zu kommen, mussten wir erst einmal einge hundert Stufen hoch laufen...

Den folgenden Tag sind wir zu einem straight-edge- hardcore-punk- metal Konzert gegangen, welches um 2pm losging und 11 Bands dabei hatte. Die Leute haben zwar keinen Alkohol und/oder andere Drogen konsumiert,sind aber trotzdem abgegangen. Es gab Moschpits und Pokos, Headbanging und ich habe mich total gefreut, als ein Maedchen Saengerin einer Hardcore Band war und uuueeebelst gut groehlen konnte...sieht Mann/Frau einfach echt selten.

Diddy war gluecklich, als dann eine ziemlich gute Punk-Band Dropkick-Murphy’s gecovert hat und dann noch die Kommunistisch-Internationale in malaysisch sang. Die Band haben wir dann auch noch kennen gelernt und sind mit denen dann essen gegangen. Es war echt cool, die Szene in Malaysien zu sehen. Ich habe auch noch Ema getroffen, die wie ich auf Black- und Deathmetal steht, mir jedoch erzaehlt hat, dass es kaum eine Szene in Malaysien gibt, weil Konzerte nicht erlaubt sind.

Dann ging unser Flug auch schon nach Vietnam, mit einer anderen Airline als AirAsia...Malaysia Airlines...juhu, freie Getraenke und essen...super bequeme Stuehle...leider nur fuer 3std.



Vietnam: Hoh Chi Minh City, Hanoi, Sa Pa, Halong Bay.

In Hoh Chi Minh City(HCMC) angekommen sind wir in das Backpackervirtel Phan Ngu Nao in ein kleines aber guenstiges Zimmer gezogen. Erst haben wir uns die Stadt an dem Tag noch ein bisschen angeschaut und uns mit dem Verkeht vertraut gemacht(in HCMC leben 6mio Menschen und es gibt 5mio Motorraeder...unglaubliches Chaos, an den Kreuzungen fahren hunderte Motorraeder in jede Richtung durcheinander, dazwischen grosse Busse und LKW’s.....wir dachten, mehr Chaos kann auf Strassen nicht sein, haben aber festgestellt, dass Indien das noch uebertrumpft. ).

Am naechsten Tag gings zu den Chu-Chi Tunneln, welche im Vietnamkrieg erbaut wurden und etwa eine Gesammtlaenge von 200km haben. Wir sind durch verschiedene Tunnel durchgekrabbelt und Diddy und Luke haben die Gelegenheit genutzt, fuer ein paar Dollar eine M1 zu schiessen. Ich nicht. Auf jeden Fall nicht.


Die Tunnel waren sehr interessant , es hat mir sehr viel gezeigt....ueber die Mentalitaet der Vietnamesen, die meisten von ihnen sehr patriotisch. Es ist nun einmal ein ehemals kommunistisches Land, heute ein sozilistisches. 
Vieles erinnert an die DDR, die Plakate, die ueberall an den Strassen haengen...stolze arbeitende Vietnamesen schauen hoch auf ihr Land...sieht aus, wie direkt aus der DDR importiert. 
 
Unser Reisefuehrer hat uns stolz beichtet, dass die Vietnamesen den Krieg gegen die USA gewonnen haben. Es wurde von den Heldentaten einzelner Vietnamesen berichtet, stolz, wie viele Ammis sie auf unterschiedliche Art getoetet haben. Von Heldentaten.

Zu dem Zeitpunkt war ich eher angeekelt...von Ammis und Vietnamesen natuerlich. Spaeter sind wir dann ins „War Remnandt Museum“ gegangen. Auch dort wurde alles natuerlich sehr von der Seite der Vietnamesen berichtet. Die boesen Amerikaner. Waren sie ja auch! Wer sich die Todeszahlen auf den unterschiedlichen Seiten anschaut, muss schon schlucken. Und man liest ueber Agent Orange, einem Giftgas, welches zuerst auf ein Stueck Land gesprueht wurde, dann eine Benzinbombe drueber und schwubbs...schon hat man einen Landeplatz. Schon Mist, wenn das Zeug ins Grundwasser kommt und hunderte Menschen sterben oder verkrueppe;t geboren werden. Ganze Generationen haben da jetzt was von.

Wie gesagt...einige Dinge waren echt ein bisschen...hm....zu patriotisch, aber die Bilder bleiben einem im Kopf. Und wer kann es den Vietnamesen veruebeln, dass sie so sind, wie sie jetzt sind? Sie haben immerhin einen Krieg gewonnen. Eher schlecht als recht, die Narben sind tief...

Dieser Tag war eine krasse Erfahrung, der vergangene Krieg war mir von da an immer vor Augen, wenn ich mit den Menschen hier geredet habe. Ich hatte einige Tage was zu denken...und so eine richtige Meinung habe ich mir immer noch nicht gebildet. Wir waren ja nur 2 Wochen in Vietnam, man brauch fuer dieses Land einfach mehr Zeit. Die Geschichte ist zu lang, um sie in kurzer Zeit erzaehl zu bekommen.

Nach ein paar Tagen in HCMC gings mit dem Zug in den Norden nach Hanoi. Der Weg dorthin ist lang,30 std in einem Nachtzug mit Schlafwagon. Es war mein erstes mal in einem Zug mit Bett, ich wollte das ja immer schon mal machen. Und ich liebe es. Es war die perfekte Art, mal einen Tag zu entspannen, nach den wir in den letzten Wochen jeden Tag so viele Dinge taten. Einfach ein bisschen lesen, „Big Bang Theorie“ schauen oder Karten spielen. Ich kann in Zuegen wunderbar schlafen, das Ruckeln beruhigt mich;)
In Hanoi angekommen haben wir Lisette getroffen. Sie kommt aus Holland und wir sind erstmal „Pho“ essen gegangen. Morgens um 5...eine Nudelsuppe, die in Vietnam zu jeder Uhrzeit gegessen wird. Echt lecker, aber nach ein paar Tagen kann man sie nicht mehr sehen.

Wir haben uns dann ein guenstiges Hotel gesucht und uns die Stadt angeschaut. Wir sind ins Hoh Chi Minh Museum gegangen(wieder einige sehr...hm....verzerrte(?) Darstellungen), da haben wir auch Lisette wiedergetroffen. 
 
Wir hatten schon unser Ticket gebucht, denn am naechsten Tag wollten wir nach Halong Bay im Osten von Hanoi, fahren. Sie hat sich gleich entschieden, mitzukommen.

Also sind wir am naechsten Tag nach Halong Bay. Schaut euch die Fotos an, es war wunderschoen. Wir sind auf einem traditionell vietnamesischen Boot nach Katbar Island gefahen, abends dort die erste Nacht geschlafen. Am naechsten Tag sind wir auf der Insel wandern gegangen uns aufeinem Berg gelandet, von dem man eine wunderschoene Aussicht hatte.








Dann hat uns unser cooles Boot abgeholt und dort haben wir dann die Nacht verbracht. Den letzten Tag gings mit dem Kayak durch ein schwimmendes Dorf („floating village“) und durch einige Hoehlen. Es war wunderschoen, wir haben auch wunderbare Menschen getroffen. 
 
Dann gings wieder nach Hanoi zurueck und direkt am Abend mit dem Nachtzug nach Sa Pa, was ganz im Norden von Vietnam nahe der chinesischen Grenze ist. Auch da kam Lisette mit, sie ist wirklich ein klasse Mensch. Total gerade raus, sagt genau das was sie denkt.Aber auf eine total coole Art.

Um 8h morgens in Sa Pa angekommen habe ich mir erstmal noch ein bisschen bessere Wanderausruestung besorgt. Eine gute Regenjacke und einen Fliespullover, weil ich ja in der naechsten Zeit viel wandern wollte. Um 10h sind wir dann auch schon losgewandert, unsere ganz tolle Tourfuehrerin Phan hat uns zu einigen Wasserfaellen gebracht, dann gings wieder zurueck nach Sa Pa. Abends haben wir dann die Stadt angeschaut und sind ein bisschen ueber den Markt geschlaendert.


Frau in Sa Pa in traditioneller Kleidung

Kinder spielen am Strassenrand

Luke und links Phan

Sa Pa, Frauen in traditioneller Kleidung


Phan´s Tochter

Am nachsten Morgen wanderten wir zeitig in ein traditionelles Dorf. Da hat Phan uns ihre Familie vorgestellt. Wir haben in einem Homestay geschlafen wo es kostenlosen selbstgebrannten Reiswhiskey gab. Da sagt der arme Backpacker natuerlich nicht nein und wir haben an dem Abend mit Lisette und einem niederlaendischen Rentnerpaar einiges getrunken.

Am naechsten morgen sind wir mit einem kleinen Katerchen aufgewacht, der war aber nach einem grossen Kaffee wieder weg. Lisette und das Ehepaar sind eine andere Route als wir drei gelaufen. Wir haben Phan gefragt, ob sie uns nicht einen schwereren und laengeren Wanderweg zeigen koennte, wo nicht ganz so viele Touristen lang laufen. Wir sind dann hoch in die Berge, immer hoeher und hoeher. Zwischen Reisfeldern und Bambuswaeldern hindurch...auf einem Berggipfel gelandet. Phan hat uns erzaehlt, dass sie dorthin noch keine Touristen hingefuehrt hat, weil die meisten nicht interessiert waeren oder nicht solche Wanderfans sind. Es war wunderbar, ein tolles Erlebnis. Abends gings mit dem Nachtzug zurueck nach Hanoi und abends mit einem Schlafbus nach Laos. 
Auf dem Berg angekommen

durch Reisfelder hindurch
 
Laos: Luang Prabang, Vang Vieng, Vientienne

Der Schlafbus dauerte 30std und bestand aus umklappbaren Sesseln. Ich mag Schlafbusse. Mann/Frau kann den ganzen Tag aus dem Fenster gucken, Musik hoeren und die Landschaft betrachten.
Laos Landschaft ist ganz besonders schoen....wunderschoene Berglandschaften im tiefen Regenwald...Lianen haengen manchmal ueber der Strasse. Der Bus fuhr in schlaengellinie den Berg hoch und dann wieder runter. Fuer Luke, der sehr schnell Reisekrank wird, eine Torture. Fuer mich kein Problem, ich mag reisen in jeder Form.
In Luang Prabang angekommen haben wir uns ein sehr guenstiges Hotel gesucht: nur 5$ fuer uns alle die Nacht. Also 1,66$ die Nacht pro Nase, was 1.20Euro ist. Das bisher guenstigste Hotel, was wir gefunden haben.

Luang Prabang ist eine wunderbare Stadt und Laos ist ein wunderschoenes Land. Es ist nicht sehr bevoelkert, an vielen Stellen von unberuehrten Urwald bewachsen (jedoch schwinden diese Stellen und werden per Brandrodung durch Nutzland ersetzt.
In Laos wimmelt von bedrohten Tierarten!). In Laos gibt es nur wenige grosse Staedte, der Grossteil der Bevoelkerung lebt in kleinen Doerfern im Wald, meistens unter den einfachsten Bedingungen. Die Menschen in Laos sind sehr freundlich und weltoffen, ausserdem auch sehr relaxed. Sie sind ein krasser Kontrast zu den Menschen in Vietnam, die immer hart arbeiten und deren Mentalitaet eher unherzlicher ist(das bezieht sich natuerlich nicht auf alle, aber der erste Eindruck wirkt so. Wie weiter oben beschrieben brauch man in Vietnam meiner Meinung mehr Zeit als nur 2 Wochen, man kann in so kurzer Zeit die Menschen und das Land nicht richtig verstehen....was mir nicht gelungen ist. ). 
 
Die Menschen in Laos, obwohl sie so arm sind und so ein hartes und meistens kurzes Leben haben, sind so herzlich und Laecheln einen einfach in egal welcher Situation immer noch an, dass es fast ein Schock ist, wenn man die Grenze von Vietnam nach Laos ueberquert. Es herrscht zwar immer noch ein Verkehrschaos, aber es kommt einem garnicht so vor, wenn man gerade aus Vietnam kommt.

An der Strasse in Luang Prabang stehen ueberall Sandwichstaende, die einem die besten franzoesischen Baguettes machen (Laos war wie Vietnam zwischenzeitlich unter franzoesischer kollonial Herrschaft) und man trinkt dazu am besten einen Mango-Ananas- Milchshake oder einen Cockie-Banana- Milchshake, direkt vom Stand nebenan.

Nachdem wir uns zwei Tage Laos angeschaut haben, haben wir unsere Wanderrucksaecke gepackt und uns eine Wanderkarte aus dem Internet gezogen. Die zu finden war nicht so einfach.
Dann sind wir ueber den Mekong auf die andere Seite des Flusses gefahren. Interessant war, dass kaum ,waren wir ueber den Fluss drueber und vielleicht 5 km gelaufen, begegneten uns kaum Menschen. Wir liefen nur durch 3 Doerfer durch, welche beide sehr klein waren. 
 
Die ersten 12km liefen wir groesstenteils durch das Tal, danach ging es dann aber bergauf. Aber sowas von bergauf! Da es ungefaehr um 2 war, als wir starteten, machte uns die Mittagshitze zu schaffen. Vorallem Luke hatte Probleme, die etwa 13km bei steilem Anstieg heraufzukommen. Ich hatte weniger Probleme, jedoch verbrauchte Luke beinah all unser Wasser, wodurch ich nicht wirklich viel trank. Wir waren also alle, als wir etwa um 5.30pm im Dorf am Berggipfel ankamen, echt kaputt.







Zwischenzeitlich habe ich, waehrend ich auf Diddy und Luke weiter oben wartete, eine etwa 50cm lange schwarze Schlange mit roten Punkten gesehen. Sie lag etwa 4m von mir entfernt in der Sonne und nach 2min ist sie davon geschlaengelt. Ich konnte leider kein Foto machen, Diddy und Luke hatten zu der Zeit die Kamera.

Auf dem Berg angekommen, haben wir dann erstmal das Dorf angeschaut, in dem wir angekommen sind. Es sah genau so aus, wie ich mir europaeische Doerfer um die 1000n.Chr. vorstelle.
Es gab keine Elektrizitaet, ueberall rannten Kinder und alle moeglichen Tiere herum. In diesem Ort waren offensichtlich sehr lange keine Touristen gewesen, denn die Kinder standen bald alle um uns herum und beaeugten uns mit grossen Augen. Zum Glueck war gerade ein Student aus Luang Prabang auch in dem Dorf, ansonsten waere die Kommunikation noch schwerer gewesen, als sie so schon war. In dem Dorf konnte keiner Englisch sprechen. Aber Haende und Fuesse sind zum Glueck ja auch ein gutes Kommunikationsmittel
Wir schliefen also in einem kaputten eingefallenem Stall, was aber auch schoen war, denn so hatten wir, als wir einschliefen, eine wunderbare Sicht auf die Sterne. Die Dorfbewohner kochten uns noch ein einfaches Essen, bevor wir ins Bett gingen(Reis und Spinat), wofuer wir ihnen ein paar Dollar gaben. Eigentlch wollte ich noch duschen gehen, bevor es dunkel wurde, aber da es echt kalt war und die einzigste Waschmoeglichkeit der Fluss etwa 1km vom Dorf entfernt ist, liess ich es bleiben.

Am naechsten Morgen wurden wir von den Haehne geweckt. Der Student bachte uns dann gegen etwas Geld durch den Urwald auf einem selten begangenen Pfad zum Mekong zurueck. Das war dann echtes Trecking! Aber auch er wusste zwischenzeitlich nicht mehr, wo wir enau sind:) Wir waren danach ueberall von Unkraut zerkratzt, wir kletterten Berge hinauf und hinunter und liefen durch Reisfelder.
Ich sah unterwegs eine weitere Schlange, diesmal eine groessere. Die war aber so schnell weg, dass Diddy und Luke nur noch den Schwanz sehen konnten, als ich schrie:“Guck mal dort, ‘ne Schlange!“

Der Student zeigte uns dafuer einige coole Planzen, die man essen kann, und erzaehlte uns auch so viele Dinge ueber seine Kultur. So erfuhren wir zum Beispiel, dass die Kinder in dem Bergdorf 3 Tage die Woche Schulstunden haben, bis etwa zum Alter von 15. Dann koennen sie in die Stadt gehen und dort ihre Highschool absolvieren, was aber nur ein paar manchen, weil es teuer ist und ausserdem brauchen die Familien Hilfe bei den Taetigkeiten, die sie so haben.

Nach einigen Stunden (so 6 oder 7h) erreichten wir den Mekong und fuhren mit einem Tuktuk, was ein kleiner Bus ist, wieder zurueck nach Luang Prabang. 

Am naechsten Tag gings nach Vang Vieng, einer Stadt weiter im Sueden. Einer Partystadt, wie sie selten existiert. Backpacker von allen Stadten der Welt stroehmen hierher, um die groessten Partys aller Zeiten zu feiern. Dafuer haben sie und die Bewohner von Vang Vieng sich etwas ausgedacht, was sich „tubing“ nennt. Meint: in einem aufgeblasenem Reifen einem Seitenfluss vom Mekong hinuntertreiben und waehrenddessen an Bars anzuhalten. 
 
Wenn man ankommt bekommt man einen freien Schnapps und wenn man zu jeder Bar geht, kann man sich so viele Schnaepse holen, wie man will. Ausserdem kann man sich Bier oder Eimer „buckets“ kaufen, die gefuellt sind mit viel viel Alkohol und ein wenig Softdrink...

Kurz, nach der ersten Bar ist man mehr oder weniger betrunken , dann treibt man in seinem Reifen zur naechsten Bar, wo Mann/Frau dann unter einer Wasserdusche tanzt und sich alle Menschen mit leeren buckets mit Wasser nass machen. Ausserdem kann man von 10m Turm springen oder sich von einer Riesenrutsche in den Fluss schiessen lassen.( Beim tubeing sterben jaehrlich einige Jugendliche. Wir waren aber vorsichtig.) Dann gehts zur naechsten Bar und dort passiert das gleiche dann noch mal. Es gibt eigentlich sehr viele Bars, aber wir sind noch nie weiter als zur 3. gekommen. Die meisten anderen auch nicht.

Dann, wieder in Vang Vieng angekommen, ist es schon abends um 6 und dann sind wir in einer „Friends-Bar“ essen gegangen. Oder in einer „South park bar“...dort konnte man endlos eine Serie gucken und waehrenddessen leckeres Essen oder Getraenke bestellen. Und danach gings wieder in der „Q-Bar“ tanzen, bis spaet in die Nacht. Wir haben das drei Tage lang gemacht, danach war ich echt kaputt und hatte erstmal genug von Partys. Ich meine, Vang Viengs „tubing“ hatte etwas schwer zu verstehendes. Die Musik war eigentlich nie meins, aber die Menschen waren einfach alle so lustig drauf, der Sonnenschein, die vielen Getraenke..... eine Erfahrung fuer sich. 

Cambodia: Siem Riep, Phnom Penh, Sihanoukville, Koh rong island
 
Danach gings ueber Vientiene nach Cambodia(Kambodscha, aber ich weigere mich, die deutsche Schreibweise zu nehmen.), nach Siam Reap. Dort haben wir uns Angkor Wat angeschaut. Leider nur fuer einen Tag, denn der Eintritt ist sehr teuer und mehr passte nicht ins Budget.ausserdem war Diddy nach dem Tag schon ausgetempelt. Dieser Ort laesst sich schwer in Worte fassen. Am besten ist er zu beschreiben mit atemraubend und umwerfend. Siehe Bilder unten...

Dann bin ich das erste mal fuer ein paar Tage alleine gereist, nach Phnom Penh. Leider habe ich sofort Durchfall und Erbrechen bekommen und lag erstmal fuer ein paar Tage im Bett. In der gleich Zeit sind Luke und Diddy mit dem Boot nach Battambang. War anscheinend ein echt schoener Trip. Phnom Penh wa aber auch toll, als ich wieder gesund war. Wenn Mann/Frau alleine reist, trifft man viel mehr Menschen. Ich habe zwei ganz liebe Jungs aus Suedafrika und Spanien kennen gelernt und ein ganz liebes Paar aus Frankreich. Alle reisten wie ich schon eine weile. Ausserdem hatte ich ganz viel Spass mit den Tuktuk- Fahrern in Phnom Penh. Die Menschen in Cambodia sind etwas wie die in Laos, herzlich, immer zu einem Witz perat Ich hatte viel zu lachen in den paar Tagen in Phnom Penh. Die ganzen Leute im Hotel haben sich auch ganz super lieb um mich gekuemmert, als ich krank war. Sie haben mir Wasser und Bananen gebracht und mir versucht mit dem einen oder anderem Witz ein Laecheln aufs Gesicht zu zaubern.

Dann habe ich mich mit Luke, Diddy und Kalyani, einer Sri-Lankerin/ Englaenderin, getroffen. Wir sind zusammen an der Suedkueste entlang nach Sihanoukville gefahren und von dort nach Koh Rong, einer Insel ganz im Sueden. Ich liebte diesen Ort von dem Moment an, als ich den Fuss auf den weissen Sandstrand setzte. Ich habe dort gleich ganz interessante Menschen kennen gelernt.
Angkor Wat

Bayon

Bayon

vorgespielte Romantik im Dschungel :)

Angkor Thom

Koh rong island

Lagerfeuer am Strand koh rong

Die Insel hat mich einfach zum nachdenken gebracht...was ich gerne in der Zukunft machen moechte und ueber viele andere Dinge. Ich bin ein paar mal zu einem der einsamen Sandstraende gelaufen, alleine, und habe einfach ueberlegt. Ich spielte schon seit dem ich meine Tauchpruefungen gemacht habe mit dem Gedanken, mich witerbilden zu lassen. Auf der Insel hatte ich dann viele Gespraeche mit einigen ausgebildeten Tauchlehrern, ueber ihr Leben, ueber ihre Erfahrungen. Ueber den Weg, den Mann/Frau geht, wenn man sich als Tauchlehrer ausbilden lassen will. Und irgendwie war mir das schon bewusst, aber dann war es klar: das ist genau das, was ich machen will. Nach ein paar wunderschoenen Tagen und vielen Gespraechen verliess ich die Insel, um nach Indien zu fahren. Die Erfahrung hat mich veraendert.


Indien, 14.12.2011- 16.01.2012, Chennai, Mamallapuram,Puducherry, Bengaluru, Ooty, Mudumalai National Park

Ach Indien, ach Indien! Dieses Land ist voller Extreme. Das Essen, die Menschen, der Verkehr und der damit verbundene Laerm, die Religionen, die Musik, die Verschmutzung, die Armut und das Kastensystem, die Filme, das Klima, die Gerueche, die bunte Kleidung....alles Extreme, alle so stark ausgepraegt, dass es einem erstmal umhaut, wenn man aus dem Flieger steigt. Am erste Tag in Chennai, einer zu schnell gewachsenen Industriestadt, traf uns die Erkenntnis mit voller Wucht: Indien ist anders als Sued-Ost-Asien. Auf den Strassen hupt jeder, egal, ob es einen Grund gibt oder nicht. Man hupt einfach, zur Sicherheit, falls doch jemand die Strasse ueberqueren will und einen nicht sieht. 
 
Auf den Strassen herrscht ein ganz andere Art von geordnetem Chaos. So richtig durchstiegen habe ich es sogar nach einem Monat noch nicht, denn man kann da nicht wie in Vietnam langsam in den groove reinkommen. Also zumindest nicht in einem Monat. 
 
Es fahren riesige Busse an einem vorbei, so schnell, dass man meistens nur erschrocken von der Strasse zurueckweicht. Wenn man dann das erst einmal absolut chaotisch erscheinende Bussystem durchschaut hat(ist eigentich garnicht so chaotisch. Die Busse haben zwar meistens keine Fahrzeiten, aber das macht ja sogar Sinn...in Deutschland funktionieren die Fahrzeiten meistens eh nicht) und sich in einem Bus wagt, wird man mit einer Frauen-und einer Maenner Seite konfrontiert. Frauen sitzen auf der linken Seite, Maenner auf der rechten. Frauen duerfen auf die Maennerseite, Maenner durfen sich jedoch nicht auf die Frauenseite setzen. Sexismus in Indien mal von der anderen Seite. In der Regel haben Maenner hier das sagen, vorallem gesellschaftlich. Politisch aendert sich das gerade, es wurde im Maerz 2010 eine Frauenquote von 33% im Parlament beschlossen. Damals waren 11% Frauen vertreten, wie es gerade ist, weiss ich nicht so ganz.

Ich muss noch sagen, dass die Namen der meisten Staedte vor einigen Jahren alle geaendert wurden(z.B. Bombay wurde zu Mumbai ), also wenn ihr versucht, meinen Weg auf einer Karte zu verfolgen, kann es sein, dass ihr eine andere Bezeichnung findet. Ich werde euch beide raussuchen. Noch ein bisschen mehr Chaos in Indien;) 
 
Wenn Inder ein Anliegen haben, reden sie meistens Luke an. Nie wirklich mich. Jedoch werde ich fast jeden Tag von unglaublich vielen jungen Indern fotografiert. Oft werde ich auch gefragt, ob sie ein Foto mit mir machen koennen. Am Anfang war das einfach nur verwirrend, dann nervig und irgendwann nimmts man einfach nur mit einem Kopfschuetteln hin. Alle, die es sich irgendwie leisten koennen, haben die neusten I-phone immer dabei. Alles wird mit vielen Fotos dokumentiert. Manchmal trifft man einem Menschen auf der Strasse und der stellt einem dann ueber Fotos seine halbe Familie vor. Wenn man nach dem Weg fragt stroemen oft von allen Seiten Leute heran, um einem zu helfen. Manchmal auch nicht, manchmal schuettelt die gefragte Person nur den Kopf mit dem indischen Kopfwackeln...das kann „ja“, „nein“ oder „keine Ahnung“ bedeuten. Die meisten Menschen hier sind immer fuer einen Spass gut, sie sind ausserdem sehr gastfreundlich und helfen immer gerne.

Nach zwei Tagen in Chennai sind wir nach Mamallapuram(Mahabalipuram)gegangen, oder man kann es auch fluechten nennen. Chennai ist einfach keine besonders schoene Stadt, Mamallapuram aber. Es ist eine kleinere Stadt, gehoert wegen dem wunderschoenen Strandtempel , dem Krishnastein(einem riesigen Stein, den nur die Hindu-Gottheit Krishna im Glauben vieler Hindus an den steilen Abhang setzen konnte. Es sieht aus, als koennte er jederzeit losrollen, nur ein paar kleine Steine halten ihn davon ab;) ) und sein von Steintempeln und Felsen umrundete Umgebung zum Unesco- Weltkulturerbe. Ausserdem ist es ein Bildhauerzentrum. 
 
Wir blieben in dieser Stadt zwei Wochen. Ich nahm jeden Morgen und jeden Abend 1,5std Yogastunden, ausserdem ging ich jeden Tag zu Meditationsstunden, die ein amerikisches Ehepaar kostenlos morgens gab. Auch seitdem ich Mamallapuram verlassen habe mache ich jeden morgen und jeden Abend(wenn moeglich) Yoga. Ich geniesse es und es gibt mir Ausgeglichenheit in meinem Leben. Es gibt mir Energie und ich habe seitdem einen sehr klaren Kopf ueber die Dinge, die ich will und die, die ich nicht will.
Auch ist mir klar geworden, dass ich das Tauchen liebe. Auch ist mir klar geworden, dass ich viele Dinge waehrend ich reise und auch davor habe schleifen gelassen. Ich habe mich daran gemacht, alles im Gang zu setzen, um alles auf den neusten Stand zu bringen. 
 
Ausserdem habe ich beschlossen, wieder nach Cambodia zurueck zu fliegen, um dort meine Ausbildung zum Tauchlehrer zu machen. Meine Familie, meine Mutter und mein Vater, unterstuetzen mich dabei, was mich absolut gluecklich macht und mir die zu faellenden Entscheidungen einfacher machen. Denn dazu gehoert auch, dass ich wohl in naechster Zeit nicht nach Hause komme. Deutschland wird wohl erstmal eine ganze Weile warten muessen...

In Mamallapuram habe ich auch ganz wunderbare und inspirierende Menschen getroffen, die zu guten Freunden in den zwei Wochen geworden sind. Dazu gehoert Vino, ein Steinmetz, der seinen eigenen Shop in der Stadt hat. Fast jeden Tag sassen wir davor und tranken Chai, den leckersten Tee aller Zeiten(wir nehmen einige Kilogramm indischen Masala- Chai-Tee mit uns nach Cambodia...ich will einfach nicht mehr ohne ihn leben. In Deutschland habe ich ja auch „Chai-Tee“ getrunken, aber erst nachdem Mann/Frau den ersten indischen Chai trinkt, wusste ich, was fuer einen Mist ich da gemacht habe...). 
Mahabalipuram Seashore Temple

Ich, Luke und Vino vor Vino´s Shop

Mysore Palace - Luke musste 200 Rupien Bestechungsgeld zahlen um die Kamera wiederzubekommen :)

Diddy lernt Bambusgeige in Mysore

Mamallapuram

Mahabalipuram - Crocodile Bank

 
Ausserdem haben wir ein indisches Studentenpaerchen getroffen und lernten dann viele ihrer Freunde kennen. Zusammen mit ihnen ignorierten wir Weihnachten und feierten Silvester.

Ausserdem habe ich noch zwei weitere Menschen getroffen, die mich inspirierten: Chris, ein buddhistischer Englaender, der jeden Morgen um 5.30 aufsteht, um 2std Yoga zu machen, und jeden Abend weitere 2std Yoga macht. Und das schon seit Jahren. Ausserdem meditiert er schon seit Jahren. Ich hatte sehr interessante Gespraeche mit ihm ueber einige Dinge im Leben. Er versucht in so einer interessanten Weise seine Umwelt und sich selber so wenig wie moeglich zu Schaden, z.B., in dem er jeden Morgen 4 Liter Wasser filtert, mit dem er die naechsten 35 Jahre Wasser aus dem Ganges filtern koennte(ein krasses Ding).

Ausserdem habe ich noch Andrea kennen gelernt, die eine Phsychiologin Ende ihrer 50er ist. Sie hat mich mit zum phillosophieren genommen, in einer Runde aus einem etwas fanatisch religoesen Israeli, einem sehr christlichen Studenten und seiner Mutter. Zusammen haben wir dann ueber das Leben geredet, im Endeffekt ziemlich krass diskutiert. Eine echt tolle Erfahrung.

Nach den zwei Wochen sind wir mit den beiden indischen Studenten zurueck nach Chennai, um von dort aus nach Puducherry(Pondicherry) zu fahren. Leider haben wir weder Nachrichten noch Wetterbericht gecheckt, deshalb hat uns der Zyclon absolut unvorbereitet getroffen. Puducherry war danach vollkommen zerstoert, wir hatten den gesammten naechsten Tag keinen Strom, alle Stromleitungen, Daecher und Plakate wurden von den Halterungen gerissen. Unser Zimmer stand halb unter Wasser, viele Menschen starben durch herumfliegende Teile. Fast jeder zweite Baum war umgeknickt, ueberall lagen Scherben. Ausserdem war Diddy mal wieder krank und ich musste eine Apotheke finden, um Medikamente zu besorgen. Vor der Apotheke stand das Wasser ueber mein Knie und ich musste durch das dreckige Wasser mir einen Weg durchbahnen. Kein Shop war geoeffnet. Ich und Luke suchten stundenlang nach einem Restaurant. Es war eine furchtbare Situation....ich will garnicht daran denken, wie dies die Menschen in den Slums traf...direkt am naechsten Tag sind wir dort weg....

Spaeter sind wir dann nach Bengaluru (Bangalore) mit einem Nachtbus von Chennai aus. Die Stadt ist weiter im Westen und war mir gleich sympathisch. Sie liegt etwas hoeher in den Bergen und ist damit viel kuehler als die Region um Chennai herum. Hier tragen alle Muetze uns Schaal ud es war auch echt kalt. Wir haben uns den Palast, den Markt und den botanischen Garten angeschaut. Am naechsten Tag sind wir ins „Wonder la“, einem Freizeitpark, der ganz tolle Wasserrutschen hatte und einige coole Achterbahnen und sowas:)

Dann gings nach Ooty (Udhagamandalam), einer echt schoenen Stadt, 2240m hoch in den Bergen. Hier ist es noch kaelter, nachts oft unter dem Gefrierpunkt. Die Luft ist klar, was eine wunderbare Abwechslung zu der Stadtluft ist. Jeder zweite Stand verkauft selbstgemachte superleckere Schokoladenpralinen, die Menschen erscheinen mir etwas zurueckgenommener. Die Strassen sind breit und die Autos ud Rikshas machen weniger Laerm. Ooty ist von einigen Nationalparks umgeben und eine super Wanderregion. Leider haben ich und Luke keine Zeit mehr fuer eine Wanderung wie in Luang Prabang. Mogen fahren wir in einen Nationalpark, um dort vielleicht ein paar wild lebende Tieger zu sehen...(mit viel viel Glueck).

Am 16. 01.12 geht mein Flieger nach Cambodia...das sind nur noch ein paar Tage und ich muss noch zurueck nach Chennai...ich kann also leider nicht mehr so viel von Indien geniessen. Ich denke, ich liebe dieses Land. Ich liebe es und ich hasse es. Mich regen so viele Dinge auf, mich faszinieren so viele Dinge, ich geniesse so vieles und ich bin von so vielem genervt. Indien, ich komme zurueck, naechtes mal fuer laenger....

So ihr Lieben, fuehlt euch gedrueckt,
eure (euch vermissende) Ly

ps: ich habe, nur so nebenbei(ohne Diaet) in den letzten 6 Monaten 13 Kilo abgenommen (Luke sogar 20! :) ). Alles Babyspeck ist jetzt runter :) Und alles nur durch Sport und viel Bewegung...und Durchfall in Phnom Penh...

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